Soja, Gentechnologie, Agrosprit und Widerstand - das Beispiel Paraguays: Was sind mögliche Handlungsperspektiven in Europa?

In Paraguay nimmt der großflächige Anbau von genetisch manipuliertem Soja beständig zu. Ausgelöst wird dies durch die Nachfrage des europäischen Nutztier- und Agrobenzin-Sektors. Gilda Roa stellt die Folgen des verstärkten Soja-Anbaus für die Landbevölkerung vor: Verunreinigung, Gifte, Armut und Migration. Gilda arbeitet für die MAP, die sich mit der Zukunftssicherung für Menschen in ländlichen Gebieten befasst. Während ihrer Überlebenskämpfe wurden einige Gemeinden, die mit der MAP zu tun hatten, mit Zwangsräumungen und zunehmender Kriminalisierung konfrontiert. Gilda wird über die Gefahren von Agrotreibstoffen für die Bevölkerung, über die Pläne der MAP und der Bevölkerung für die Zukunft sprechen. Außerdem wird sie kurz auf die Möglichkeiten und Risiken eingehen, die aus der letzten Wahl von Präsident Lugo ableitbar sind. Schließlich werden einige Filmclips die Folgen von Agrochemie, Militarisierung und Widerstand durch Landbesetzung zeigen. Mit Bezug auf eine Einführung in die INKOTA Aktionen gegen Agrobenzin von Evely Bahn (INKOTA) werden wir außerdem diskutieren, was Menschen in Europa aktiv machen können.